Zum Inhalt springen
Somnara

PAP-Therapie

PAP („Positive Airway Pressure“) ist der Oberbegriff für alle Atemwegsdrucktherapien, dazu zählen CPAP, APAP und BiPAP.

CPAP arbeitet mit konstantem Druck, APAP mit dynamisch angepasstem Druck, BiPAP mit zwei unterschiedlichen Druckniveaus für Ein- und Ausatmung. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt von Schweregrad und Komorbiditäten ab. Im Somnara-Programm wird in der Regel APAP eingesetzt, für die meisten unkomplizierten OSA-Fälle die komfortabelste und am besten adhärenz-verträgliche Option.

Die Wahl der Variante ist dabei keine reine Komfortfrage: BiPAP kommt vor allem dann infrage, wenn hohe Drücke nötig sind oder die Ausatmung gegen den Druck als belastend empfunden wird, etwa bei begleitenden Lungenerkrankungen. Unabhängig von der Variante gilt: Wirksam ist die Therapie nur in den Stunden, in denen sie tatsächlich angewendet wird, weshalb Maskensitz und Gewöhnungsphase über den Erfolg entscheiden.

Dieser Eintrag ist Teil des Somnara-Glossars zur Versorgung der obstruktiven Schlafapnoe. Bei klinischen Fragen ist immer die aktuelle Version der jeweiligen Leitlinie maßgeblich.