Zum Inhalt springen
Somnara

Sektorenübergreifende Versorgung

Sektorenübergreifende Versorgung verbindet ambulante, stationäre und telemedizinische Leistungen zu einem zusammenhängenden Behandlungspfad.

Die deutsche Regelversorgung ist historisch in starr getrennte Sektoren (ambulant / stationär / Hilfsmittel) organisiert, mit entsprechenden Brüchen für die Patienten. Sektorenübergreifende Modelle, häufig über Selektivverträge einzelner Krankenkassen umgesetzt, schließen diese Lücken. Das Somnara-Programm ist nach diesem Prinzip konzipiert: Hausarzt, Schlafmediziner, Heim-Diagnostik und Homecare-Versorgung sollen über eine zentrale Plattform ineinandergreifen.

Die Brüche zeigen sich im Alltag an den Übergängen: Befunde werden erneut erhoben, weil sie im nächsten Sektor nicht vorliegen, Wartezeiten summieren sich, und niemand ist durchgängig für den Verlauf zuständig. Sektorenübergreifende Modelle setzen deshalb weniger an einzelnen Leistungen an als an der Frage, wer Informationen weitergibt und wer die Verantwortung für den gesamten Behandlungspfad trägt.

Dieser Eintrag ist Teil des Somnara-Glossars zur Versorgung der obstruktiven Schlafapnoe. Bei klinischen Fragen ist immer die aktuelle Version der jeweiligen Leitlinie maßgeblich.